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Im „ehemals Deutschen“ heimisch werden

Natalia Prüfer im Gespräch mit Karolina Kuszyk, Autorin des Buches Poniemieckie [Ehemals Deutsch]

 

Natalia Prüfer: Die Umsiedlungen der polnischen und deutschen Bevölkerung und die Verschiebung der Grenzen nach dem Zweiten Weltkrieg waren ein weltweit einzigartiges gesellschaftliches Experiment. Ich frage dich als polnische Germanistin und Journalistin, die in Deutschland lebt und sich mit dem „ehemals Deutschen“ in Polen befasst, ob deiner Meinung nach dieses Experiment gelungen ist?

 

Karolina Kuszyk: Dieses Experiment läuft noch. Seit dem Ende des Zweiten Krieges sind erst 75 Jahre vergangen, das ist etwa so viel wie ein Menschenleben. Aber aus historischer Sicht ist das nur ein Lidschlag. Die Folgen der Umsiedlungen werden noch immer von den nachfolgenden Generationen aufgearbeitet. Meine Generation, also die dritte Generation, interessiert sich für dieses Thema, weil sie versucht, mit den Traumata ihrer Vorfahren zurechtzukommen. Ich denke, dass die kommenden Generationen, die in den sogenannten Wiedergewonnenen Gebieten aufwachsen, sich dort schon wie zuhause fühlen werden. Seitdem offen darüber gesprochen wird, dass wir diese Gebiete nicht „wiedergewonnen“, sondern infolge der Entscheidungen von Jalta und Potsdam bekommen haben, seitdem wir aufgehört haben, das Wissen darüber zu verdrängen, wer diese Gebiete vorher bewohnt hat, wird es immer besser. Natürlich muss man die Atmosphäre in den Beziehungen zwischen Warschau und Berlin berücksichtigen, um ruhige, von überhitzten Emotionen befreite Gespräche über die Vergangenheit zu führen, was derzeit eher nicht zutrifft.

 

Darauf kommen wir gleich zurück. In welchem Moment fand deiner Meinung nach der Durchbruch statt und wann hat man damit begonnen, offen über „das ehemals Deutsche“ im Westen Polens zu sprechen?

 

Ich glaube, im Privaten ging das recht schnell, schließlich hatten die Menschen trotz der Grenzen Kontakt zueinander. Als zu Beginn der siebziger Jahre die Grenze zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen im Rahmen des visafreien Reiseverkehrs für kurze Zeit geöffnet wurde, haben die Deutschen schnell damit begonnen, nach Polen zu reisen, deutsche Friedhöfe zu besuchen, manchmal haben sie an die Tür ihrer ehemaligen Häuser geklopft und mit den neuen Bewohnern gesprochen. Sie haben begonnen, Kontakte zu knüpfen. Die zweite Generation, die den Krieg nicht erlebt hat, hatte oft jahrelang überhaupt nichts mit den Deutschen zu tun. Manche von ihnen haben damals, in den siebziger Jahren, zum ersten Mal einen „echten“ Deutschen gesehen, und nicht einen mit Stahlhelm wie in dem Film „Vier Panzersoldaten und ein Hund“ oder in Propagandafilmen. Diese Besuche haben den Deutschen „humanisiert“. Ich erinnere mich noch, wie ich selbst als Schülerin in der ehemals deutschen Stadt Legnica (Liegnitz) bei dem Gedanken an einen Deutschen einen Mann mit Stahlhelm vor Augen hatte. Erst später gesellte sich zu diesem Bild ein anderes: das Bild eines älteren Herren mit Brille in einer goldenen Fassung und in einem beigefarbenen Trenchcoat, der durch Legnica lief und sich die Stadt anschaute.

 

In deinem Buch Poniemieckie schreibst du von einer „Identität des ehemals Deutschen“ unter den Polen, als eine von vielen Identitäten, die das gegenwärtige Polen prägen. Wie kann man im „ehemals Deutschen“ heimisch werden, wenn polnische Politiker eine erzpolnische nationalistische Politik betreiben, in der es leider keinen Platz für den Deutschen als Freund gibt?

 

Tatsächlich wird das immer schwieriger. Ich habe vor kurzem das Buch „Dobra zmiana“ [Der gute Wandel] von Michał Rusinek und Katarzyna Kłosińska über die Propagandasprache der derzeitigen polnischen Regierung gelesen. Die Sprache des sogenannten guten Wandels [Wahlslogan der Regierungspartei PiS von 2015, Anm. d. R.] entsteht nach ähnlichen Mechanismen wie das Neusprech der Volksrepublik Polen. Es genügt, sich anzusehen, wie in staatlichen Medien das Wort „Deutscher“ gebraucht wird und dabei die schlimmsten Stereotype aus Kriegs- und Nachkriegszeiten reaktiviert werden. Aber zurück zum „Heimischwerden“. Unser Wissen über die Geschichte der heutigen Nord- und Westgebiete Polens vor 1945 ist noch immer sehr oberflächlich. Allzu schnell sind wir damit, dass diese Gebiete „unsere Heimat“ sind, zur Tagesordnung übergegangen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass es heute das Wichtigste ist, die Gebiete „heimisch zu machen“, oder, wie Professor Robert Traba sagt, sie „einzuvermeinen“. Heute scheint es mir wichtiger, den Zusammenhang zwischen dem eigenen Leben und dem jeweiligen Ort gut kennenzulernen. Zum Beispiel, dass man sich mit mehr Aufmerksamkeit und Tiefgründigkeit die Schicksale ehemals deutscher Häuser, Friedhöfe und auch Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs ansieht.

 

Dein Buch Poniemieckie soll dazu beitragen. Als ich mich auf das Gespräch mit dir vorbereitete, habe ich Interviews, Rezensionen und leider auch viele negative Kommentare, die an dich gerichtet waren, gelesen. Das ist, als wäre die Büchse der Pandora aufgegangen, voller Hass und Vorurteile der Polen gegenüber Deutschen. Bestimmt hast du das auch gelesen. Gibt dir das nicht das Gefühl, dass deine zweijährige Arbeit und die Mühe, die du in dieses Buch gesteckt hast, vergeblich waren?

 

Ganz im Gegenteil. Als diese Kommentare anfingen, wurde mir bewusst, wie sehr dieses Buch gebraucht wird. Aber ich habe tatsächlich nicht erwartet, dass mein Buch Ende des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts solche Aufregung auslöst. Ich hatte sogar Mitgefühl für Paweł Reszka, dessen sehr mutiges Buch Płuczki [Die Wäscherinnen] etwa zur selben Zeit wie Poniemieckie erschienen ist. Reszka schreibt über Polen, die in der Asche von Juden, die in Konzentrationslagern ermordet wurden, nach Gold suchten. Da dachte ich mir: „Oh Gott, der wird aber Kommentare erhalten.“ Dann erschien auf der Seite weekend.gazeta.pl jedoch ein Interview mit mir, und unter diesem Interview ergoss sich eine regelrechte Hasswelle. Die meisten Autoren der anonymen Kommentare haben wahrscheinlich nicht einmal das Interview, geschweige denn mein Buch gelesen, bestimmt nur den Titel, der im Übrigen von der Redaktion unglücklich gewählt war (er wurde später auf meine Bitte hin geändert). Aber die Hassreden sind das eine, die positiven Rezensionen und der Enthusiasmus der Leser das andere. Denn die Leser schicken mir Briefe und ich bemühe mich, jeden einzelnen zu beantworten. Sie bedanken sich darin für Poniemieckie, sie schreiben, dass das Buch jenes zum Ausdruck bringt, was ihnen seit Jahren durch den Kopf geht, und was sie nicht benennen konnten. Sie schreiben über die Geschichte ihrer Familien und Geschichten von Gegenständen. Das ist so viel, dass es für ein neues Buch ausreichen würde. Und das ist eine enorme Belohnung für mich.

 

Du greifst in deinem Buch sehr viele Aspekte des „ehemals Deutschen“ auf. Du beschreibst Familiengeschichten, gesellschaftliche Phänomene, Architektur, Literatur, Malerei und Gebrauchsgegenstände, wie beispielsweise Möbel, Porzellan, Einweckgläser und Postkarten. Welcher dieser Aspekte war am schwierigsten zu beschreiben?

 

Ich glaube, die Einweckgläser.

 

 Wirklich? Gerade das Kapitel über die Einweckgläser habe ich als etwas lockerer und eher humorvoll empfunden.

 

Damit der Eindruck von Leichtigkeit entsteht, muss man oft hart arbeiten. Besonders schwer ist mir der zweite Teil dieses Kapitels gefallen. Ich hatte beschlossen, Erika Steinbach und die Vertriebenenverbände in die Erzählung einzuflechten. Angefangen hat das mit einem Treffen mit Zbigniew Czarnuch, dem Historiker und Vorsitzenden des Freundeskreises Witnica [Vietz], der mir seine Sammlung von „ehemals deutschen“ Gegenständen gezeigt hat, unter denen sich ein ausgegrabenes Einweckglas mit Pfifferlingen befand, das er „Erika-Steinbach-Pilze“ nannte. Er erzählte mir, wie es zu dieser Bezeichnung gekommen war, und später bin ich auf die Information gestoßen, dass Vertreter des Vertriebenenverbandes seinerzeit eine unappetitliche Performance veranstaltet haben, indem sie Gebiete der alten Heimat „zum Verkauf“ anboten, sprich Teile des heutigen Polens und des heutigen Tschechiens. Diese Geschichte über die Erinnerung, das heißt über in Gläsern eingeweckte Heimat, in dieses lockere, plätschernde Kapitel über deutsche Einweckgläser, die von Polen gefunden werden (und die übrigens oft die eiserne Reserve nach der Umsiedlung waren), einzuflechten, war keine leichte Sache.

 

Hast du daran gedacht, das Buch ins Deutsche übersetzen zu lassen und in Deutschland herauszugeben?

 

Ja, natürlich. Ich finde, das ist ein Thema, das für Deutsche ebenso interessant sein kann wie für Polen. Noch bevor mein Buch erschienen ist, wurde ich im November 2018 zum Festival PolenmARkT in Greifswald eingeladen, wo ich Auszüge aus Poniemieckie, die ins Deutsche übersetzt waren, gelesen habe. Das hat die Leute gepackt. Die Deutschen haben das als einen Versuch wahrgenommen, mit neuem, frischen Blick zu schauen und von dem eindimensionalen Narrativ abzukommen, das im heutigen Deutschland häufig vorkommt, nämlich dass die Polen in die schönen deutschen Gebiete gekommen sind und alles kaputt gemacht haben, zerstört haben, verkommen lassen haben und dass sie nicht in der Lage waren, gut zu wirtschaften. Ich sehe das überhaupt nicht so. Natürlich haben wir viel verkommen lassen, aber man darf auch nicht vergessen, in welcher psychischen Situation die Menschen waren, die kurz nach dem Krieg in diese Gebiete gekommen sind, und zwar oft – so im Falle der Umsiedler – unfreiwillig. Sie hatten Rachegelüste, und weil keine Deutschen mehr da waren, haben sie sich an den Dingen abgearbeitet, an den Gebäuden und den Grabsteinen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Einwohner der ehemals deutschen Gebiete sehr lange von dem Gefühl begleitet wurden, dass dieser Zustand nur vorübergehend sei. Schließlich hat die Bundesrepublik erst nach der Wiedervereinigung 1990 die Oder-Neiße-Grenze anerkannt! Wie soll man in ein Haus investieren, das man vielleicht gleich wieder verlassen muss? Interessant ist für mich auch der deutsche Blick auf die Gegenstände, die wir Polen als „ehemals deutsch“ bezeichnen. Bei einer Lesung in Berlin mit deutschem Publikum sagte einer der Zuhörer, dass viele dieser Gegenstände im Dritten Reich hergestellt wurden – sehr wahrscheinlich ist, dass sie von Zwangsarbeitern hergestellt wurden, also auch von Polen. Das bedeutet, dass durch eine Tücke der Geschichte diese Gegenstände wieder zu ihren Herstellern zurückgekommen sind. Natürlich ist das keine Entschädigung für das im Krieg erlittene Unrecht, aber allein die Umstände geben einem zu denken. Ich hoffe, dass es gelingt, mein Buch schnell zu übersetzen und auf dem deutschen Markt herauszubringen, denn das Interesse ist bereits da. Kürzlich ist auf dem Portal silesia-news.de eine Information auf Deutsch erschienen.

 

Was zeichnet deiner Meinung nach den Trend in Polen aus, sich für das „ehemals Deutsche“ zu interessieren?

 

Dieser Trend besteht schon recht lange. Ich bin davon überzeugt, dass ihn die Belletristik initiiert hat. Die Geschichten über Gegenstände, Gräber, ausgegrabene Deutsche oder über Kinder, die auf deutschen Friedhöfen spielen, kommen in der polnischen Literatur der neunziger Jahre oft vor. Der erste Roman, der breites Interesse an dem Phänomen des „ehemals Deutschen“ geweckt hat, war Tod in Danzig von Stefan Chwin – eine Danziger Erzählung, in der ein Protagonist ein Deutscher ist, der die Stadt nicht verlassen hat. Olga Tokarczuk, die lange in Kotlina Kłodzka [Glatzer Kessel] gewohnt hat, schreibt in ihrem Buch Taghaus, Nachthaus darüber, wie sie nach ihrem Umzug immerzu Stimmen gehört hat. Diese Gegend hat regelrecht dazu eingeladen, beschrieben zu werden, denn schließlich war bis 1945 hauptsächlich auf Deutsch über sie geschrieben worden. Joanna Bator hat über Wałbrzych [Waldenburg] geschrieben, über das Schloss Fürstenstein und die Prinzessin Daisy in Dunkel, fast Nacht. Piotr Adamczyk schreibt in seinem Bildungsroman Dom tęsknot [Haus der Sehnsüchte] über seine Kindheit und das Heranwachsen in einem ehemals deutschen Mietshaus in Wrocław [Breslau]. In seinem Reportage-Roman Niemiec. Wszystkie ucieczki Zygfryda [Der Deutsche. Alle Fluchten des Siegfried] schreibt Włodzimierz Nowak über das ehemals Deutsche aus der Perspektive des Halbdeutschen Siegfried Kapela. Erst die Literatur hat das benannt, wovon sich alle erzählt haben, was aber nicht in den öffentlichen Diskurs durchgedrungen ist. Damals hat ganz Polen begonnen, sich für Niederschlesien und seine Geheimnisse zu begeistern. Aber diese Geheimnisse hat es dort immer gegeben, nur gab es keine Erlaubnis, sie zu entdecken. Als sich die deutsch-polnischen Beziehungen verbessert haben, ist gleichzeitig die Retro-Mode zurückgekehrt, die Menschen haben begonnen, alte Häuser zu kaufen und zu renovieren, sie haben dort von den Deutschen zurückgelassene Möbel und kleine Gegenstände gefunden – oft in seit Jahrzehnten unveränderter räumlicher Anordnung. Eine meiner Protagonistinnen, die Deutsche Barbara, ist in Legnica geboren, bzw. in Liegnitz im Jahr 1939. Sie hat in den siebziger Jahren mit ihrer Mutter ihre Heimatstadt besucht. Sie gingen zu ihrer ehemaligen Wohnung, fassten Mut und klopften an die Tür. Das, was sie dort vorfanden, war fast ihre vollständige einstige Ausstattung: die alten Möbel an den gleichen Stellen, in den Fenstern hingen die gleichen Gardinen, an der Wand das gleiche Bild mit Jesus inmitten von Kindern, und in einem kleinen Glasschrank standen dieselben Kristallgläser. Die ältere Frau, die dort wohnte, war aus Galizien umgesiedelt worden. Sie zeigte ihnen alles so, als wollte sie beweisen, dass sie nichts weggeworfen hat, dass sie sich um alles gekümmert hat. Für uns ist das vielleicht seltsam, weil wir eine komplett andere Kultur im Umgang mit Dingen haben: Gegenstände haben heute eine kurze Lebensdauer, wir werfen sie lieber oft weg und kaufen neue. Früher hat man Möbel für immer gekauft und Schluss. Und wenn sie kaputt gegangen sind, hat man sie repariert. Das zeugt von viel Respekt gegenüber Gegenständen. Wenn man beispielsweise durch die Dörfer in Niederschlesien fährt, findet man in jedem zweiten Haus alte Geschirrschränke, und darin Bunzlauer Keramik. Das ist unser ehemals deutsches „Hygge“ (lacht). Im Übrigen haben wir ein bisschen vergessen, dass es die Bunzlauer Keramik nicht geben würde, wenn Bunzlau nach dem Krieg nicht zu Bolesławiec geworden wäre und wenn wir nicht die Keramik-Betriebe, die Techniken und die Muster von den Deutschen übernommen hätten.

 

Hast du in deiner Berliner Wohnung Bunzlauer Keramik?

 

Ja, natürlich!

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Das Gespräch wurde am 29. Februar 2020 in Berlin auf Polnisch geführt.

 

Poniemieckie [Ehemals Deutsch] von Karolina Kuszyk ist eine Verbindung aus literarischer Reportage und Essay über die Schicksale ehemals deutscher Häuser, Möbel, Gebrauchsgegenstände und Friedhöfe in den sogenannten wiedergewonnenen Gebieten Polens. Die Autorin stammt selbst aus einer ehemals deutschen Stadt, aus Legnica, und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema deutsche Spuren im Westen Polens. Das Buch ist im November 2019 im Verlag Czarne in Polen erschienen.

 

„Es ist eine große Kunst, den Geist des »ehemals Deutschen« in den westlichen Gebieten Polens auf so persönliche und tiefgründige Weise zu beschrieben, und gleichzeitig leicht, voller subtilem Humor, wie das Karolina Kuszyk gelungen ist. Mit Aufmerksamkeit, Empathie und Respekt für das Alltägliche betrachtet die Autorin Räume, Gegenstände und Menschen, erforscht ihre Geschichten, verfolgt die komplizierten deutsch-polnischen Beziehungen, die von Hass, von Rachegelüsten, von dem Gefühl, Unrecht erfahren zu haben, aber auch von wachsender Nähe geprägt sind. Sie zeigt, wie Gegenstände zu Verbindungsstücken werden zwischen ihren Vor- und Nachkriegsbesitzern. Sie erforscht die Spuren der Aussiedlungen in den Seelen der Geschädigten, aber auch in uns. Sie erforscht die große Nachkriegswunde, und gleichzeitig lässt sie sie vernarben.“

Brygida Helbig

 

Karolina Kuszyk (geb. 1977) – Germanistin und Polonistin, Absolventin des Collegium für Fachübergreifende Individuelle Geisteswissenschaftliche Studien; Übersetzerin deutscher Literatur und Trainerin für interkulturelle Kompetenzen. Sie hat unter anderem ins Polnische übersetzt: Ilse Aichinger, Max Frisch, Bernhard Schlink, Karen Duve, Antje Rávic Strubel und André Kubiczek. Sie gibt Seminare zur literarischen Übersetzung und zur Literaturkritik an der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder. Unter anderem hat sie in folgenden Medien publiziert: Mały Format, Zadra, Kwartalnik Literacki Wyspa, Notes Wydawniczy, Die Zeit, Deutschlandradio Kultur und Tagesspiegel Berlin. Sie war für das Festival Puls Literatury [Der Puls der Literatur] in Łódź tätig, für das Internationale Poesiefestival Berlin und das NGO Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Sie arbeitet regelmäßig mit dem Goethe Institut in Warschau zusammen, war DAAD-Stipendiatin und Preisträgerin des Berliner Poetry Slam der slawischen Sprachen. Sie lebt und arbeitet in Berlin und in Niederschlesien. Poniemieckie ist ihr Debüt.

 

(aus dem Polnischen von Antje Ritter-Miller)

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