Vom „Fürsten“, Berlin und der polnischen Kulturrevolution

Magdalena Parys gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen polnischen Literatur. Seit den 1980er Jahren lebt sie in Berlin. Die Stadt und ihre Geschichte sind wichtige Bestandteile ihrer Romane, auch in dem zuletzt erschienen Książę [Der Fürst, Wydawnictwo Agora, 2020]. Natalia Prüfer traf die Autorin zu einem Gespräch in Berlin.

Natalia Prüfer: Die Handlung deines neusten Buches Książę spielt in Berlin – in einer Stadt, die du als schmutzige, stinkende Metropole darstellst, wo es immer regnet, und Leichen an Denkmälern hängen. Gleichzeitig weiß ich, dass du Berlin liebst, dass du nie von hier wegziehen würdest, dass du lauter Gutes über die Stadt sagst.

Magdalena Parys: Ich erzähle nicht, dass Berlin schmutzig und düster ist, sondern ich erzähle eine düstere Geschichte, die sich in Berlin ereignet. Es ist schade, dass du nach der Lektüre von Książę so ein Bild von Berlin hast, denn meine Beziehung zu dieser Stadt ist ganz warm und voller Sympathie. Für alle, die nicht hier geboren, sondern zugezogen sind, ist das die beste Stadt der Welt. Das ist wie New York in Europa. Ich persönlich habe von Berlin nur das Beste bekommen.

Das sollte überhaupt kein Vorwurf sein, sondern ein Kompliment. Ich habe genug davon, dass Berlin in den Medien und in der Kunst als das Paradies auf Erden dargestellt wird. Diese Stadt hat auch ihre Probleme und eine dunkle Seite und darüber schreibst du.

Ich glaube, jede Stadt hat ihre Probleme und dunklen Seiten. Für viele Polen war Berlin immer das erste, nächstgelegene große Ballungsgebiet im Westen. Und deshalb wirkte es umso bunter, vielseitiger und schöner. Andererseits wurde hier enorm viel Geld reingepumpt, denn es sollte genau diese Rolle erfüllen. Wenn man von Ostberlin nach Westberlin kam, war das wie durch eine Tür in die Welt von Narnia zu gehen. Der märchenhafte Reichtum der Schaufenster, ein Punk mit einem Hund, ein kunterbunter Typ in High Heels. Ein Festival an Kontrasten, das den Ankömmling aus dem Osten einschüchterte und faszinierte.

Interview Gespräch Magdalena Parys Berlin

Die Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin

Doch wenn wir tiefer in die Geschichte Deutschlands zurückgehen, dann war Berlin in Wirklichkeit schon immer eine proletarische und arme Stadt und das ist bis heute so. Hier erreichst du mit einer Handtasche von Louis Vuitton und mit High Heels überhaupt nichts. Das interessiert hier niemanden. Hier ist es wichtig, ein Fahrrad zu haben, es soll bequem und entspannt sein. Berlin ist eine freie, eine unbändige Stadt. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser verstehe ich, dass das ihr Kern ist. Selbst als sie von der Mauer eingeschlossen war, als sie eine Insel im DDR-Meer war, hat sie sich nicht bändigen lassen. Als hätte sie das in ihren Genen. Das sind keine Bonmots oder Stereotype. Berlin ist die Stadt, die sich Hitlers „Charme“ am längsten widersetzt hat. Hier hat 1968 die Studentenbewegung in Deutschland begonnen, hier stand die Mauer, die nicht nur die Stadt teilte, sondern auch ganz Europa. Je länger ich hier wohne, desto mehr Demut habe ich für diese Stadt.

Würdest du das, was jetzt in Polen geschieht, mit dem Jahr 1968 in Deutschland vergleichen?

Ja. Polen hat die wichtigsten Revolutionen hinter sich, eine von ihnen hat die politische Ordnung in Europa zum Einstürzen gebracht, aber diese Revolution hat keine kulturellen Veränderungen gebracht – denn in diesem Stadium konnte sie das noch nicht. Für eine solche Revolution braucht es immer Abstand und kollektive Reflexion. In Polen ist alles, was eintreten konnte, bereits eingetreten: Es gibt schöne Schaufenster wie in Westberlin, es gibt Autos, es gibt ein neues politisches System und drei mehr oder weniger demokratische Jahrzehnte. Es gab nur noch keine Kulturrevolution. Das ist eine sehr luxuriöse Revolution und sie kommt immer dann, wenn die Bäuche gefüllt sind und man sich eine Zusammenfassung leisten kann. Das ist die beste Zeit für die Festigung und Verankerung der Demokratie. Und auch, um diese auf den Prüfstand zu stellen, ein Wendepunkt. Es ist auch die Zeit für einen Austausch der Generationen.

Doch in Polen kommt stattdessen die Demokratie abhanden. Jungen Menschen, mit denen sich in Polen bisher kaum jemand beschäftigt hat, wird langsam klar, von wem sie regiert werden. Nämlich von alten Menschen, von den gleichen, die 1989 den politischen Wandel hervorgerufen haben, von der alten Elite. Eine ähnliche Situation hatten wir in Deutschland und in Frankreich, als es 1968 eben zu einem Austausch der Eliten kam. Westeuropa wurde von den gleichen Leuten regiert, die noch im Zweiten Weltkrieg gekämpft hatten. Heute haben wir in Polen eine ähnliche Situation, es regieren die gleichen Politiker, die 1989 die Revolution gemacht haben, es sitzen dieselben alten Knacker in der Regierung und in der Opposition. Bis auf ein paar Ausnahmen gibt es fast keine neuen Gesichter.

Inzwischen aber meldet sich eine neue Generation zu Wort. Auf die Straße gegangen sind junge Menschen, die ein Auslandsstudium hinter sich haben, oder gerade erst Abitur gemacht haben, Menschen, die nach 2000 geboren sind. Sie kennen nichts anderes als die Demokratie. Solange sie denken können, war Polen in der Europäischen Union und man konnte sagen und machen, was man wollte. Menschen, die so geprägt sind, lassen sich das nicht wegnehmen. Das ist eine vollkommen andere Generation.

Sie sprechen eine Sprache, die ihre Großmütter nicht verstehen. Sie schauen Netflix, YouTube, hören Podcasts, nutzen Informationskanäle, von deren Existenz die ältere Generation nicht einmal eine Ahnung hat. Sie sind technologisch und mental weiter als ihre Eltern. Sie schauen Serien auf Englisch und Deutsch. Sie reisen durch die Welt und kennen kein anderes Polen als das mit offenen Grenzen. Viele von ihnen sagen, dass sie nicht für immer aus Polen ausreisen wollen, weil sie mitten in Europa leben. Das ist ein ganz anderes Bewusstsein, komplett ohne Komplexe, vollkommen anders als das Bewusstsein ihrer Eltern.

Sie bedienen sich auch einer vollkommen anderen Erzählung, haben einen anderen Humor, den polnische Politiker nicht verstehen. Man kann sie nicht beleidigen, aufhalten oder zügeln, der Bildungsminister ruft ihnen etwas zu, aber das geht vollkommen an ihnen vorbei. Sie hören nicht einmal, was er ihnen zuruft. Sie zeigen ihm höchstens ein Plakat: „Jeder hat den Voldemort, den er verdient.“ Sie zitieren aus polnischen Romanklassikern oder aus Harry Potter und am Ende sagen sie dir, dass sie sich „zu Halloween als Polen verkleiden“. Und nun sage mir, wie ein Politiker mit so jemandem reden soll? Es geht hier also nicht nur um Abtreibung. Dieses Thema hat lediglich, genauso wie die Pandemie übrigens, den revolutionären Prozess beschleunigt, der früher oder später sowieso begonnen hätte.

Deiner Meinung nach geht es also nicht um die Abtreibung oder die konservative Regierung, sondern eher um eine Revolution?

Ja, um eine Generationenrevolution, eine soziokulturelle und kulturelle.

Książe ist in erster Linie ein Roman über Manipulation. Darüber, welche Inhalte zu uns durchdringen, und welche nicht, wer darüber entscheidet und wie. Es ist ein Buch über zeitgenössische Medien, über Informationen und über Fake News. Ist der Manipulationsprozess deiner Meinung nach in Polen der gleiche wie in Deutschland?

In der ganzen Welt ist es der gleiche. Es geht darum, mittels einer Information Macht zu bekommen oder das, was in dem jeweiligen Moment gerade gebraucht wird. Ich denke, in Książe manipulieren sich alle gegenseitig.

Ja, fast alle Protagonisten in deinem Buch verhalten sich wie Marionetten. Alle warten darauf, dass jemand anders entscheidet, wie es weitergehen soll, sowohl was die Handlung betrifft als auch die Emotionen und Gefühle. Aber von ihnen allen hebt sich eine Figur ab: der Böse, der Titelheld, Fürst Max. Er ist ein Tyrann, der in der Kindheit traumatisiert wurde, er ist voller Komplexe, eifersüchtig und rachsüchtig. Er will über die ganze Welt entscheiden. Was hat dich zu dieser Figur inspiriert?

Das weiß ich nicht, die Figuren kommen von allein zu mir. In meinem Buch Der Magier gibt es auch eine sehr negative Figur, das ist Christian Schlangenberger. Ein Politiker, der um jeden Preis Bundeskanzler werden will. Anfangs war ein Politiker mein Prototyp, der beinahe die Wahlen in einer mittelgroßen deutschen Stadt gewonnen hätte, weil er Stasi-IM gewesen war und dies nicht verbarg. Das hat ihm überhaupt nicht geschadet, ich würde sogar sagen, dass es ihm geholfen hat. Ich war geschockt.

Das hat mich wirklich betroffen gemacht und auf dieser Grundlage habe ich Christian Schlangenberger geschaffen. Natürlich hatte er am Ende nichts mehr mit dem Prototyp gemeinsam, er war einfach Schlangenberger – die absolute Verkörperung des Bösen. Wie das oft in dicken Büchern ist, entsteht eine Figur aus vielen Protagonisten, aus der Fantasie und daraus, was ich selbst gelesen habe, aus tatsächlichen, historischen Ereignissen, aus überzeichneten Figuren wie in Comics und aus eigenen Beobachtungen. Das alles und tausend andere Dinge, von denen ich nicht die leiseste Ahnung habe, woher sie kommen, beeinflusst die Entstehung einer Figur. So ist auch Max entstanden, mein neuer negativer Held in Książe, eine Figur, die nicht vom Glauben an Gott fasziniert ist, sondern von der Institution Kirche.

Wie ist der Thriller Książe entstanden?

Am Anfang ist der historische Kern und um ihn herum drei Protagonisten, die bereits aus anderen Büchern von mir bekannt sind: der Berliner Polizeipräsident Tschapieski, Kommissar Kowalski und die Journalistin Dagmara Bosch. Der ganze Rest, der „große Böse“, ist allein zu mir gekommen, wie eine Überraschung. Ich habe noch nie solche Popliteratur mit einem so heftigen Thema geschrieben, aber mir sind immerzu wichtige Inhalte über den Weg gelaufen, die ich einarbeiten konnte: Artikel, Dokumentarfilme, Bilder, Farben und Namen. Das hat alles allein seinen Weg zu mir gefunden. Ich habe mich gefühlt, als würde ich jemandes Auftrag ausführen.

Du hast nicht recherchiert?

Natürlich habe ich recherchiert. Ich lebe hier, ich erinnere mich noch an das geteilte Berlin und an den Tag, als die Mauer fiel. Ich habe die Vereinigung Deutschlands mit dem aufmerksamen Auge eines Teenagers beobachtet, aber ich bin in Deutschland zur Schule gegangen, als Bonn noch das politische Zentrum Westdeutschlands war. Ich erinnere mich an den Tag, an dem Berlin wieder zur Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands wurde. Ich besuchte eine Schule, in der die wichtigsten Fächer Politik und Geschichte waren, ich hatte fantastische Lehrer, Kinder der Revolution von 1968. Darüber hinaus bin ich in zwei Systemen aufgewachsen, habe verschiedenste Schulen besucht, auch eine polnische Schule in Szczecin. Ich kenne die Polen sehr gut, weil ich Polin bin. Aber ich weiß auch genau, wie sich ein Deutscher fühlt, mehr noch, ich bin in der Lage mich sowohl in einen Ost- als auch in einen Westdeutschen einzufühlen.

Sofort nach dem Mauerfall begann ich, in Ostberlin zu studieren, weil ich die Atmosphäre spüren wollte, ich wollte etwas verstehen, mitten in den Umbrüchen sein. Das alles kann mir niemand nehmen, ich bin Zeitzeugin, ununterbrochen seit vier Jahrzehnten. Daher mein Wissen und die Leichtigkeit, mit der ich darüber schreibe. Wenn ich Menschen beschreibe, die an der Berliner Mauer standen, als diese fiel, dann schreibe ich nicht darüber, weil ich das irgendwo gelesen habe. Ich war dort und ich habe das gesehen. Wenn ich ein Buch lese, in dem die Rede vom Bahnhof Lichtenberg im Jahr 1984 ist, und ich spüre daran etwas Falsches, dann lege ich dieses Buch weg und lese es nicht weiter, weil ich weiß, wie der Bahnhof aussah. Ich bin von dort meine ganze Jugend hindurch nach Danzig abgefahren und ich weiß, wie meine Landsleute Wurst geschmuggelt haben.

Kurz gesagt, beschreibe ich ein Gebiet, das mir sehr gut bekannt ist, aber ich verheimliche nicht, dass ich immer noch lerne und mir Mühe gebe, eine aufmerksame, fleißige Beobachterin zu sein. Seit Jahren befasse ich mich mit dem Zweiten Weltkrieg und verfüge bereits über solides Wissen darüber. Das sind meine Themen. Banal gesagt, schreibe ich zwar neue Bücher, aber es ist immer das eine Buch, das ich schreibe.

Du musstest also für Książę nicht in Archiven suchen?

In Archiven nicht, das haben andere für mich getan und diese Geschichten beschrieben. Ich entdecke sie nur neu und in Wirklichkeit haben sie mich gefunden. Manchmal ist das ein Satzfetzen, ein dreißig Jahre altes Dokument oder der Widerstand gegen das, was aktuell vor sich geht. Wenn sich etwas in mir einnistet und mir keine Ruhe lässt, dann weiß ich, dass ich daraus einen Roman machen muss.

Wenn man mehrere Sprachen kann, hat man Zugriff auf die ganze Welt, man muss nur wissen, wo man suchen muss. Dann muss man die Fakten prüfen und sich tiefer hineinarbeiten. Das erfordert natürlich unheimlich viel Arbeit. Ich brauche vor allem eine großartige Geschichte, eine, die mich paralysiert. Eine, die wirklich geschehen ist, sie muss politisch sein und gut in die Geschichte Europas eingepasst werden, am besten in die Zeit, die mich am meisten interessiert. Das heißt, als die Mauer in Berlin stand oder während des Zweiten Weltkrieges. Das sind etwa die letzten hundert Jahre (lacht).

Es gehört auch ein spiritueller Nährboden dazu, an den ich immer denken muss, der mir keine Ruhe lässt. Erst wenn ich dieses Kind gebäre, kann ich mich mit etwas anderem befassen. So war es bei Tunnel, beim Magiker und beim Fürsten. Ganz anders aber war es bei Biała Rika [Die weiße Rika, Anm. d. Übers.], aber das ist ein vollkommen anderes Buch. Zusammengenommen ist das ein sehr langer Prozess, eine Art Ausbrüten.

Jetzt bin ich wieder auf dieser Etappe. Ich habe eine Story, die ist Dynamit, und ich werde wohl das erste Mal in meinem Leben in ein Archiv in die Schweiz und nach Lichtenstein fahren. Ich muss die Story besser belegen, mir Gewissheit verschaffen, dass die Journalisten, die darüber geschrieben haben, gewissenhaft gearbeitet haben. Dann kann ich zu Beginn des dritten Bandes meiner Berlin-Trilogie einige Fakten zur Geschichte Europas reinen Gewissens zitieren. Monate- oder jahrelanges Stöbern für ein paar Sätze – das ist ganz normal.


Magdalena Parys

Magdalena Parys © Anna Powałowska-Górska

Magdalena Parys, Autorin, 1971 in Danzig geboren, emigrierte als Kind mit ihrer Familie nach Westberlin. Sie hat Polonistik und Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Parys debütierte 2011 mit dem Roman Tunnel, der von dem Portal culture.pl das wichtigste Debüt des Jahres genannt wurde; der Roman wurde ausgezeichnet mit dem Preis der polnischen Community im Ausland „Goldene Eule“ und dem Literaturpreis der Stadt Quimper. Im Jahr 2015 bekam Parys den Europäischen Literaturpreis für ihren Roman Der Magier. 2016 erschien ihr Buch Biała Rika [Die weiße Rika]. Ihr neuster Roman Książę [Der Fürst] ist der zweite Band ihrer Berlin-Trilogie, die mit dem Magier begonnen hat. Parys ist Autorin von Artikeln und Feuilletons für die polnische, französische und deutsche Presse. Ihre Bücher wurden ins Französische, Spanische, Deutsche, Italienische, Ungarische, Kroatische und in viele andere Sprachen übersetzt.

Magdalena Parys‘ neuster Roman mit dem Titel Książę ist ein Thriller, der zweite Teil ihrer Berlin-Trilogie; die Protagonisten sind der Polizeipräsident Tschapieski, die Journalistin Dagmara Bosch und der Kommissar Kowalski.


Natalia Staszczak-PrüferNatalia Staszczak-Prüfer ist Theaterwissenschaftlerin, freiberufliche Journalistin und Übersetzerin.

 

 

 

 

 

 


Magdalena Parys Ksiaze Buchcover Interview„Książę” [Der Fürst], Wydawnictwo Agora, 2020

Vom Verlag:

Ein mitreißender Roman über die Dämonen der Geschichte, die in Deutschland bis heute lebendig sind.

Im Berliner Dom wird die Leiche eines gekreuzigten Priesters gefunden. Unter ungeklärten Umständen bricht in einer Wohnsiedlung, in der Einwanderer leben, ein Brand aus. In einzelnen Bundesländern verstärken sich separatistische Stimmungen und es kommt ein toxischer Nationalismus auf. Wem kommen diese scheinbar voneinander unabhängigen Vorkommnisse entgegen? Dem skrupellosen Fürsten, der das Imperium Germanum wiederaufleben lassen will? Der Spionageabwehr, die ohne jegliche demokratische Kontrolle arbeitet? Oder Regierungsmitgliedern, die um die höchste Macht kämpfen? In den Mäandern einer Affäre müssen sich der den Lesern aus Parys‘ Roman Der Magier bekannte Polizeipräsident Tschapieski, die Journalistin Dagmara Bosch und Kommissar Kowalski zurechtfinden. Auf dem Spiel steht nicht nur die Zukunft des Staates, sondern auch ihre verstrickten Privatleben.

Im zweiten Teil ihrer Berliner Trilogie verbindet Magdalena Parys bravourös die Geschichte einer Schattenarmee der Nachkriegszeit mit den pulsierenden Spannungen im heutigen Deutschland

 

Aus dem Polnischen von Antje Ritter-Miller

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