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Buchgespräch \“Grenzöffnung. Deutsch-polnischer Dialog 1984 – 2004 – 2024\“

Buchgespräch \"Grenzöffnung. Deutsch-polnischer Dialog 1984 – 2004 – 2024\"
Podiumsdiskussion mit dem Autor Aleksej Rogozin, Oliver Moody, Emilia Smechowski, Prof. Andrii Portnov und Dr. Ryszarda Formuszewicz
16.09, 18.00 | Pilecki-Institut, Pariser Platz 4A, 10117 Berlin | Anmeldung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdHfQxyayAfoHcoL9USHszFrIFrJRgiqNLOKnjI4mGy1lRGkQ/viewform
Zwei Nationen, durch eine tragische Vergangenheit belastet, haben in den vergangenen 40 Jahren nach einem gemeinsamen Weg und einer Sprache der Verständigung gesucht. Grenzöffnung ist ein einzigartiges Buch, das Einblicke in die Dynamik der komplexen deutsch-polnischen Beziehungen gewährt, von den Gesprächsversuchen der demokratischen Opposition in der Volksrepublik Polen mit der westdeutschen Regierung bis hin zu den Herausforderungen, denen sich beide Länder im Herbst 2024 gegenübersehen.
Die Geschichte dieses für das moderne Europa entscheidenden Dialogs wird anhand zeitgenössischer Quellen erzählt: Auszüge aus persönlichen Tagebüchern und Memoiren, aktuelle Kommentare in Form von Artikeln und Reden sowie offizielle Dokumente, unter anderem internationale Abkommen, Entschließungen und Berichte. Zeitzeugen und direkte Beteiligte der Geschehnisse berichten, wie sie die Verständigung – und auch gelegentliche Missverständnisse – zwischen den Nachbarn erlebt, gegenseitige Vorurteile wie in einem Spiegel wahrgenommen und Stereotype über „Deutsche“ und „Polen“ durchbrochen haben.
Es diskutieren:
Oliver Moody
Oliver Moody ist seit 2018 Berlin-Korrespondent der britischen Times und Sunday Times, und leitet die Berichterstattung über Deutschland, Polen, die nordischen und baltischen Länder, und Mitteleuropa. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Zeitgeschichte und Außen- und Sicherheitspolitik. Sein erstes Buch, Baltic: The Future of Europe, erschien im Mai.
Emilia Smechowski
Emilia Smechowski ist Journalistin und Buchautorin. Seit 2020 arbeitet sie beim Zeitmagazin, seit 2023 als dessen Co-Chefredakteurin. 1988 emigrierte sie mit ihrer Familie aus Polen nach Berlin, studierte Gesang und Romanistik und arbeitete zunächst bei der taz. In ihrem ersten Buch „Wir Strebermigranten“ schrieb sie über die Assimilation ihrer Familie in Deutschland. Für ihr zweites, „Rückkehr nach Polen“ zog sie für ein Jahr mit ihrer Tochter nach Danzig. Sie wurde u. a. mit dem Deutschen Reporterpreis, dem Konrad-Duden-Preis und dem Tadeusz-Mazowiecki-Preis ausgezeichnet.
Andrii Portnov
Prof. Dr. Andrii Portnov ist ein ukrainisch-deutscher Historiker, Gründungsdirektor des PRISMA UKRAЇNA Research Network Eastern Europe, assoziiertes Mitglied des Viadrina Centre of Polish and Ukrainian Studies sowie Professor an der Ukrainischen Freien Universität München. Seit 2012 lebt Portnov in Deutschland; von 2017 bis 2025 war er Professor für Entangled History of Ukraine an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Prof. Portnov ist Autor von über zehn Büchern, darunter Dnipro. An Entangled History of a European City (2022) und Ukraine-Studien. Einführung (2025).
Aleksiej Rogozin
Aleksiej Rogozin ist Historiker, Doktorand an der Doktorandenschule für Geisteswissenschaften der Universität Warschau und Redakteur bei der Stiftung Ośrodek KARTA. Seit 2025 ist er außerdem Redaktionssekretär der historischen Zeitschrift „Karta”. Wissenschaftlich beschäftigt er sich mit der Geschichte Polens in der Zwischenkriegszeit.
Ryszarda Formuszewicz
Dr. Ryszarda Formuszewicz koordiniert im West-Institut das Projekt „Deutsch-Polnischer Dialog“. Zuvor war sie vier Jahre lang für das Berliner Büro des Polnischen Instituts für Internationale Angelegenheiten (PISM) zuständig. Früher war sie unter anderem als Expertin in der Abteilung für strategische Analysen im Büro für Nationale Sicherheit (BBN) und im Zentrum für Oststudien in Warschau (OSW) tätig. In den Jahren 2016-2017 arbeitete sie als Projektleiterin bei der Stiftung Genshagen.
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