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Der etwas andere Dialog: „Erinnerungskultur in Ost und West“

Der etwas andere Dialog: „Erinnerungskultur in Ost und West“
Veranstaltungstermin: 18/10/2018 | 18:00-22:00
Veranstaltungsort: Stiftung Genshagen | Am Schloss 1 | Genshagen

Erinnerungskultur wird stark von der Politik beeinflusst und jedes Land hat seine schwachen Stellen in der Aufarbeitung der Geschichte. Viele Ereignisse werden nur teilweise aufgearbeitet oder sind nicht Bestandteil der offiziellen Erinnerung. Dies ist nicht nur in den mittelosteuropäischen Gesellschaften der Fall, die die eigentliche Aufarbeitung der Geschichte erst nach 1989/90 beginnen konnten. Auch in westeuropäischen Ländern bleibt Erinnerungskultur ein schwieriges Thema, z. B. hinsichtlich der kolonialen Vergangenheit Deutschlands oder bezüglich der Rolle Frankreichs im Algerienkrieg. Zudem kann die jeweilige Geschichtsinterpretation auch zu Unstimmigkeiten mit den europäischen Nachbarn führen.

 

Wie ist die Kenntnis über die jeweilige Geschichte der Länder des Weimarer Dreiecks? Welchen Stellenwert und welche politische Bedeutung hat Erinnerungskultur in den einzelnen Ländern? Gibt es auch ein Bewusstsein für eine europäische, gemeinsame Erinnerungskultur?

 

Filmvorführung
“And Europe will be stunned” von Yael Bartana

 


Diskussion mit
Stefanie Schüler-Springorum, Historikerin, Technische Universität Berlin
Katja Petrowskaja, Autorin, Journalistin, Berlin
Ruth Zylberman, Filmemacherin, Autorin, Paris

Moderation: Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift “Osteuropa”, Berlin

 

Präsentation
Installation der “306.000 Kreuze”
Barbara Cousin, Künstlerin, Paris/Berlin

 

Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 11. Oktober an und nutzen Sie dazu das Anmeldeformular: http://www.stiftung-genshagen.de/formulare/der-etwas-andere-dialog.html. Auf dieser Seite finden Sie auch Informationen zum kostenlosen Transfer (ab Berlin Südkreuz, Abfahrt: 17:00 Uhr) zum Schloss und zurück (Abfahrt 22:00 Uhr).

 

Die Veranstaltung findet auf Deutsch, Französisch und Polnisch mit simultaner Verdolmetschung statt. Das Programm finden Sie online auf dieser Seite.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde mit der Stiftung Genshagen.

 

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