Zum Inhalt springen

Diskussion: Ein Polen-Denkmal in der Mitte Berlins?

Diskussion: Ein Polen-Denkmal in der Mitte Berlins?
Veranstaltungstermin: 07/12/2017 | 19:00-22:00
Veranstaltungsort: Topographie des Terrors | Niederkirchnerstraße 8 | Berlin

Zum Gedenken an die polnischen Opfer der deutschen Besatzung 1939–1945

 

Podiumsdiskussion mit Florian Mausbach, Dr. Peter Jahn, Dr. Paweł Ukielski und Uwe Neumärker,
Moderation: Alfred Eichhorn

 

Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama und Hanna Nowak-Radziejowska

 

Anmeldung bis 01.12.2017 unter veranstaltungen@topographie.de
bzw. 030/254 509-13

 

Eintritt: frei

 

[dyskusja będzie tłumaczona na język polski]

 

Ort: Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin-Kreuzberg

***

Am 15. November 2017 haben zahlreiche Personen aus Politik und Gesellschaft einen Aufruf an den Deutschen Bundestag und die deutsche Öffentlichkeit gerichtet, ein Polen-Denkmal in der Mitte Berlins zum Gedenkenan die polnischen Opfer der deutschen Besatzung 1939–1945 zu errichten. Das Anliegen geht auf Władysław Bartoszewski zurück, den 2015 verstorbenen Überlebenden von Auschwitz und Schirmherrn deutsch-polnischer Versöhnung. Als Standort wird der Askanische Platz – gegenüber dem künftigen Dokumentationszentrum der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung – vorgeschlagen.

 

In der Podiumsdiskussion wird der Aufruf zu einem “Polen-Denkmal” im Kontext der aktuellen Debatten um Denkmäler für NS-Opfer und der bestehenden Gedenk- und Erinnerungslandschaft im hauptstädtischen Berlin erörtert.

 

Florian Mausbach ist Präsident i. R. des Bundesamtsfür Bauwesen und Raumordnung, Berlin. Er ist Mitunterzeichner des Aufrufs. Peter Jahn ist Direktor i. R. des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst. Er ist Gründer der Initiative “Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik”. Paweł Ukielski ist stellvertretender Direktor des Museums des Warschauer Aufstands (Warschau). Uwe Neumärker ist Direktor der Stiftung Denkmal fürdie ermordeten Juden Europas, Berlin, die weitere zentrale Denkmäler für NS-Opfer betreut.

 

Hanna Nowak-Radziejowska ist Direktorin des Polnischen Instituts Berlin. Andreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Er ist Mitunterzeichner des Aufrufs. Alfred Eichhorn ist freier Journalist in Berlin.

***

Für diese Veranstaltung in deutscher und polnischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten.

 

Veranstalter: Topographie des Terrors und Polnisches Institut Berlin

 

Info: www.topographie.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Symbol News-Alert

Bleiben Sie informiert!

Mit dem kostenlosen Bestellen unseres Newsletters willigen Sie in unsere Datenschutzerklärung ein. Sie können sich jederzeit austragen.