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URL:https://forumdialog.eu/veranstaltungen/polen-im-visier-des-sicherheits
 dienstes-bildarchiv-des-instituts-fuer-nationales-gedenken/
SUMMARY:Polen im Visier des Sicherheitsdienstes: Bildarchiv des Instituts f
 ür Nationales Gedenken
DESCRIPTION:Das Archiv des Instituts für Nationales Gedenken (IPN-Archiv) 
 verwahrt ca. 39 Mio. Bilder. In ungefähr 98% der Fälle handelt es sich d
 abei um Porträtbilder aus Personalakten\, Karteien und vor allem aus Antr
 ägen auf Ausstellung eines Reisepasses. Die übrige Million sind Aufnahme
 n mit sehr unterschiedlichem Charakter\, von denen viele unschätzbaren Do
 kumentationswert für die Geschichte Polens und Europas haben. Der Bildbes
 tand kann in drei Hauptteile aufgeteilt werden: Fotosammlung der ehemalige
 n Hauptkommission zur Erforschung von Verbrechen gegen das Polnische Volk 
 (Główna Komisja Badania Zbrodni przeciwko Narodowi Polskiemu)\, Bilder\,
  die einst dem Sicherheitsdienst der Volksrepublik Polen gehörten und Ank
 äufe von Privatpersonen und Institutionen.\n\n\n24.03\, 15.30-16.30 | Onl
 ine-Veranstaltung | Registrierung: https://zoom.us/webinar/register/WN_7l
 A2XGr8Qhmv2f7Avg3G8A\n\n\nWährend des Vortrages wird die Geschichte des B
 ildbestandes im IPN-Archiv vorgestellt und der wichtigste Teil der Sammlun
 g kurz charakterisiert. Sie erfahren ebenfalls\, wie Sie das Bildarchiv be
 nutzen und nach Aufnahmen zu verschiedenen Themen recherchieren können. D
 ie Fotos des ehemaligen Sicherheitsdienstes werden im Detail vorgestellt 
 – wer hat sie gemacht\, unter welchen Umständen\, in welche Kategorien 
 können sie aufgeteilt werden\, wozu wurden sie genutzt und wie wurde das 
 Schicksal der abgebildeten Personen dadurch beeinflusst.\nDie Veranstaltun
 g ist die erste von zweien\, die durch das Album „How to Look Natural In
  Photos“ mit einer Auswahl von Bildern aus dem IPN-Archiv und einem Arti
 kel von Tomasz Stempowski inspiriert wurden. Der zweite Teil der Veranstal
 tung ist für Mai geplant. Über ihre Arbeit an diesem Band werden dann se
 ine Koautoren Beata Bartecka und Łukasz Rusznica erzählen.\n\nTomasz Ste
 mpowski – Historiker\, Archivar\, Absolvent des Instituts für Geschicht
 e der Universität Warschau und des Postgraduiertenstudiums für Contempor
 ary Editing an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warschau\, L
 eiter der Unterabteilung für audiovisuelle Dokumentation im Archiv des In
 stituts für Nationales Gedenken in Warschau. Kurator von Ausstellungen f
 ür historische Fotografie. Autor von Artikeln\, Fotoalben und Büchern ü
 ber Fotografie\, Film und Archivwesen\, u. a. Zbiór fotografii Głównej 
 Komisji Badania Zbrodni przeciwko Narodowi Polskiemu – Instytutu Pamięc
 i Narodowej. Przewodnik archiwalny (2019\, zusammen mit K. Ślusarski)\, 
 „Najbardziej tajemniczy kraj świata“. Związek Sowiecki w fotografiac
 h i tekstach Juliena H. Bryana 1930–1959 / The Most Mysterious of Countr
 ies. The Soviet Union in the Photographs and Writings of Julien H. Bryan 1
 930–1959 (2020\, Bestes historisches Buch des Jahres im Rahmen des Wettb
 ewerbs „Historia Zebrana / Gesammelte Geschichte“ in der Kategorie „
 Nicht-triviale Geschichte“). Koautor des 2021 erschienen Albums „How t
 o Look Natural in Photos“ – zusammen mit Beata Bartecka und Łukasz Ru
 sznica. Tomasz Stempowski betreibt den Blog Fototekst.pl\, der sich mit de
 n sozialen und historischen Kontexten der Fotografie befasst.
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