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Pressekonferenz: Sexuelle Gewalt als Waffe in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine

Pressekonferenz: Sexuelle Gewalt als Waffe in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine
𝐑𝐮𝐬𝐬𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐊𝐫𝐢𝐞𝐠𝐬𝐯𝐞𝐫𝐛𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧: 𝐁𝐞𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐋𝐞𝐦𝐤𝐢𝐧-𝐃𝐨𝐤𝐮𝐦𝐞𝐧𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬𝐳𝐞𝐧𝐭𝐫𝐮𝐦𝐬
“Sexuelle Gewalt als Waffe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine”
Präsentation und Pressekonferenz
27.02, 12.00 | Pariser Platz 4A, 10117 Berlin | Anmeldung: https://forms.gle/X3BL86r9tXR2U2wL6
Die Veranstaltung wird simultan aus dem Ukrainischen ins Deutsche übersetzt.
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𝐄𝐬 𝐬𝐩𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧:
𝐓𝐞𝐭𝐢𝐚𝐧𝐚 𝐓𝐢𝐩𝐚𝐤𝐨𝐯𝐚 – sie kommt aus Berdjansk und organisierte die ersten friedlichen, pro-ukrainischen Kundgebungen in der Stadt nach der Besetzung durch russische Truppen. Sie wurde daraufhin vom russischen Militär gefangen genommen und gefoltert. Nach ihrer Freilassung zog sie nach Saporischschja und gründete eine NGO, um verfolgten Ukrainern zu helfen.
𝐌𝐨𝐧𝐢𝐤𝐚 𝐀𝐧𝐝𝐫𝐮𝐬𝐳𝐞𝐰𝐬𝐤𝐚 – Mitarbeiterin des Lemkin-Dokumentationszentrums in der Ukraine, Kriegsberichterstatterin, berichtet seit der Maidan-Revolution regelmäßig über die Situation in der Ukraine, insbesondere aus den von der russischen Aggression betroffenen Gebieten.
𝐖𝐢𝐤𝐭𝐨𝐫𝐢𝐚 𝐆𝐨𝐝𝐢𝐤 – seit April 2022 Mitarbeiterin des Lemkin-Zentrums. Als Einwohnerin von Irpin nahm sie aktiv an der Evakuierung der Einwohner der Stadt während der russischen Belagerung im Februar und März 2022 teil. Nach der erfolgreichen Verteidigung Kyivs organisierte sie Hilfe für ältere Menschen, Kinder und Tiere, die die unter den russischen Militäraktionen litten.
𝐌𝐚𝐤𝐬𝐲𝐦 𝐁𝐨𝐧𝐝𝐚𝐫𝐞𝐧𝐤𝐨 – Mitarbeiter des Lemkin-Dokumentationszentrums
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Seit Ausbruch des umfassenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sammelt das “Raphael-Lemkin-Zentrum für die Dokumentation von russischen Verbrechen in der Ukraine” Zeugenaussagen und Berichte ukrainischer Zivilisten und Militärangehöriger, um auf diesem Wege Beweise für russische Kriegsverbrechen zu sichern.
In der Datenbank des Lemkin-Dokumentationszentrums befinden sich aktuell 843 schriftliche Zeugenaussagen und 180 Interviews, die in 80 Ankunftszentren für Flüchtlinge in Polen gesammelt wurden, hinzu kommen 828 Videoaussagen und 648 Interviews, die in 11 Regionen der Ukraine aufgenommen wurden. Zu den Ressourcen des Lemkin-Zentrums gehören auch 2.500 Videos, die die schriftlichen Zeugnisse ergänzen.
Auf der Grundlage der gesammelten Zeugenaussagen wurden drei Berichte erstellt, die sich mit den Themenkomplexen sexuelle Gewalt, dem Verbrechen von Andriyivka und dem Beschuss einer Evakuierungskolonne mit Zivilisten in Lypivka befassen
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