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URL:https://forumdialog.eu/veranstaltungen/vorpremiere-ein-film-ueber-die-
 generalprobe-fuer-den-holocaust/
SUMMARY:Vorpremiere: Ein Film über die "Generalprobe für den Holocaust"
DESCRIPTION:\n\nShorashim/Korzenie – ein Dokumentarfilm der Stettiner Fi
 lmemacher Kinga Konieczny und Paweł Sroka erzählt die Geschichte der wei
 tgehend vergessenen Vernichtung der jüdischen Gemeinde Stettins\, die sic
 h in einer kalten Februarnacht des Jahres 1940 ereignete.\n\nVorpremiere:
  Filmvorführung von „Shorashim“ und anschließendes Gespräch mit den
  Filmemachern Kinga Konieczny und Paweł Sroka\n\n27.05\, 18.00 | Pariser
  Platz 4A\, 10117 Berlin | Anmeldung: https://forms.gle/GkpFVuM2DzyPQBKt
 5\n\n\n\n\n\n\n\nEs war eine besondere Deportation – Hannah Arendt bezei
 chnete sie in ihrem Buch Eichmann in Jerusalem als eine Generalprobe. Ei
 ne Generalprobe für den Holocaust. So kann man das\, was in der Nacht vom
  12. auf den 13. Februar 1940 in Stettin geschah\, verstehen. Es war de
 r erste Transport dieser Art. Zum ersten Mal deportierten die Deutschen B
 ürger ihres eigenen Staates – vorbildliche Bürger des Reiches – in d
 as damalige Generalgouvernement. Über 1.100 Menschen aus dem Regierungsb
 ezirk Stettin wurden damals deportiert.\n\n\n\n\n\n\n\nDer ungeheizte Zug 
 fuhr drei Tage lang von Stettin nach Lublin. Draußen herrschten minus 20
  Grad Celsius – einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Viele der 
 Deportierten überlebten diese Fahrt nicht: ohne Wasser\, zusammengepferch
 t\, in eisiger Kälte. Diejenigen\, die Lublin erreichten\, starben innerh
 alb der nächsten zwei Jahre.\n\nUnter den Deportierten waren auch Max und
  Rosa Nelke\, Stettiner Bürger und die Großeltern von Peter\, dessen Ges
 chichte im Film erzählt wird. Peter bemüht sich um die Verlegung von Sto
 lpersteinen vor dem Haus\, in dem seine Großeltern lebten und von dem aus
  sie in den Tod geschickt wurden.\n\n„Begleitend zu Peters Spurensuche e
 rzählen wir nicht nur die Geschichte seiner Familie\, sondern auch die de
 r tausend anderen jüdischen Familien\, die einst die jüdische Gemeinde S
 tettins ausmachten – eine Gemeinde\, die in einer einzigen Nacht verschw
 and und in der Erinnerung der Stadt keine Spuren hinterließ“\, erkläre
 n die Filmemacher Kinga Konieczny und Paweł Sroka. „Mit Peter besuchen 
 wir Orte\, die mit dem Leben seiner Großeltern verbunden sind: Stettin\, 
 Lublin\, Piaski bei Lublin. Dabei suchen wir nach Spuren ihres tragischen 
 Schicksals.“\n\nDie Dreharbeiten fanden in Israel\, wo Peter Nelke heute
  lebt\, sowie in Stettin\, Lublin\, Piaski\, Bełżec\, Majdanek und Berli
 n statt – in der Werkstatt von Michael Friedrichs-Friedlaender\, dem Sch
 öpfer der Stolpersteine.\nDer Film zeigt Interviews mit Historikern und F
 orschern wie Prof. Eryk Krasucki (Universität Stettin)\, Prof. Adam Kopci
 owski (Maria-Curie-Skłodowska-Universität Lublin) und Dr. Jakub Chmiele
 wski (Museum Majdanek).\n\n\n\n\n\n\n
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