Veranstaltungen

Entdecken Sie Veranstaltungen zu Themen aus der Mitte Europas. In unserem Kalender präsentieren wir Ihnen Veranstaltungen aus Kultur, Zivilgesellschaft und Politik, die die Deutsch-Polnischen Gesellschaften oder unsere Partner durchführen. Ob Gespräche, Konferenzen, Filmvorstellungen, Festivals, ob online oder vor Ort – erleben Sie die verschiedenen Dimensionen Europas!

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2021


Władysław Bartoszewski (1922 – 2015): Widerstand – Erinnerung – Versöhnung

22/03/2021 - 03/05/2021

Als achtzehnte Station wird die Bartoszewski-Ausstellung in Tutzing am Starnberger See gezeigt.

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing öffnet am Montag, 22. März, ihre Ausstellungen wieder für Besucher. Neu zu sehen ist „Władysław Bartoszewski 1922–2015. Widerstand – Erinnerung – Versöhnung“ über das Leben des polnischen Historikers, Publizisten und Politikers. Außerdem ist die Kunstausstellung „Are you real? Virtuelle Welten„ der Künstlerinnenvereinigung GEDOK wieder zugänglich.

Akademie für Politische Bildung Tutzing, Tutzing
Ausstellung: Geschichte Pommerns im 20. Jahrhundert

01/04/2021 - 01/08/2021

Vollendung der landesgeschichtlichen Dauerausstellung
Vom Ersten Weltkrieg bis zum Beitritt Polens zum Schengener Abkommen

Im Pommerschen Landesmuseum öffnet der letzte Ausstellungsabschnitt über Pommern im 20. Jahrhundert ab dem 1. April 2021 seine Türen für Besucherinnen und Besucher. Damit ist die landesgeschichtliche Dauerausstellung vollendet und umfasst nun einen Zeitraum von rund 14.000 Jahren – von den ersten menschlichen Spuren der Jäger und Sammler in Pommern bis zum Beitritt Polens zum Schengener Abkommen im Jahr 2007 und der damit verbundenen Durchlässigkeit der Grenzen.

Pommersches Landesmuseum, Greifswald Mecklenburg-Vorpommern
goEast Festival des mittel- und osteuropäischen Films: Online und On Demand

20/04/2021 - 26/04/2021

Auch wenn die aktuelle Situation keine Öffnungsperspektiven für Kinos in unserer Festivalwoche zulässt, findet goEast statt: Wir zeigen alle Festivalsektionen On Demand und bieten ein umfangreiches Online-Programm.

Ganze 92 Filme bieten wir in der Festivalwoche vom 20.-26. April in Zusammenarbeit mit filmwerte an. Akkreditiere erhalten dabei freien Zugang zum Filmangebot. Filmgespräche zu den Wettbewerbsbeiträgen, Diskussionsrunden und Panels des Symposiums und EWTL-Veranstaltungen werden Teil des Online-Programms. Auch die Masterclass und die Anti-Oscar-Nacht werden online umgesetzt.

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Anti-Genderism in Eastern Europe – A Question of Religion?

21/04/2021 - 22/04/2021

Die Tagung widmet sich dem komplexen Verhältnis aktueller Anti-Gender-Bewegungen in Ost- und Ostmitteleuropa und den jeweils großen Religionsgemeinschaften in der Region. Nicht immer sind Kirchen oder Religionen aktive Initiatoren von gesellschaftlichen Bewegungen gegen eine gender-inklusive Politik, überall aber spielen konservative religiöse Argumente eine wichtige Rolle in den Debatten. Die Beiträge der Tagung analysieren historische, gesellschaftspolitische und theologische Aspekte der Vernetzung von Anti-Genderismus und Religion und ermöglichen damit einen differenzierten Zugang zu religiösen Akteuren in Ost- und Ostmitteleuropa.

Das Programm finden Sie hier. Wir bitten um Anmeldung bis zum 20. April 2021 unter folgendem Link:

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Władysław Bartoszewski und die deutsch-polnischen Beziehungen. Kooperation der DPGB mit LMU München

22/04/2021

Der polnische Historiker und Politiker Władysław Bartoszewski (1922–2015) ist eine der Schlüsselgestalten in den Beziehungen zwischen Polen und Deutschland. Er erlebte 1939 den deutschen Überfall auf Polen, wurde in Auschwitz inhaftiert und kämpfte 1944 im Warschauer Aufstand gegen die deutsche Besatzung. In der Nachkriegszeit verbrachte er als Gegner des Kommunistischen Regimes in Polen mehr als sechs Jahre im Gefängnis, bis er 1955 rehabilitiert wurde und als Historiker und Journalist arbeiten konnte. Im Rahmen der Gewerkschaft Solidarność setzte er sich erneut für Freiheit und Demokratie ein. Seit den 1980er Jahren engagierte sich Bartoszewski, der ehemalige Auschwitz-Häftling, für die Versöhnung zwischen Polen und Deutschland. Von 1983 bis 1990 war er als Gastprofessor an den Universitäten in München, Eichstätt und Augsburg tätig.

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Russland und der Westen: Kalter Frieden?

22/04/2021

Die jüngste Demütigung des EU-Außenbeauftragten Borrell in Moskau ist ein Gradmesser für den Stand der europäisch-russischen Beziehungen. Die Vergiftung Nawalnys war nur der letzte Akt in einer langen Reihe von Handlungen des Kremls, die das europäische Wertegerüst umwerfen. Wie soll Europa mit einem Regime umgehen, das darauf abzielt, die EU zu schwächen, die Souveränität anderer Staaten verletzt und versucht, jede Opposition im eigenen Land zu unterdrücken? Wie können wir die Zivilgesellschaft und das Streben nach Rechtsstaatlichkeit und Demokratie unterstützen, das bei den jüngsten landesweiten Protesten sichtbar wurde?

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23/04/2021 - 25/04/2021

Diese Ausstellung ist das Ergebnis der Gastprofessur von Yevgenia Belorusets im WS 2020/21 an der HU, die nur unter sehr erschwerten Bedingungen – d.h. praktisch nur online in Zoom – stattfinden konnte. Dennoch – und das ist schon fast ein Wunder! – hat sich eine Möglichkeit gefunden, die im Rahmen des Seminars entwickelten Projekte der Studierenden nun in Form einer Ausstellung zu zeigen. Der Ort dafür könnte – nicht nur unter den Bedingungen dieser Tage – nicht besser sein: Das Strandbad Tegelsee, welches gerade von der aus Minsk gebürtigen und in Berlin lebenden Künstlerin Marina Naprushkina und einem Künstlerkollektiv als Location für künstlerische Events und Naturgenuss ‘wiederbelebt’ wird und nun durch die von Yevgenia Belorusets konzipierte und kuratierte Ausstellung der HU-Studierenden  (soweit das derzeit möglich ist) feierlich eröffnet wird. 

Strandbad Tegelsee, Berlin
Rechtslage in Belarus – Mögliche Wege aus dem Unrecht

29/04/2021

Seit den Präsidentschaftswahlen in Belarus im August 2020 geht das Regime auf allen Ebenen mit repressiven Mitteln gegen kritische Stimmen vor. Selbst eigene Gesetze werden von den Vertretern des staatlichen Machtapparats demonstrativ missachtet. Die belarussische Rechtsgemeinschaft beschreibt die aktuelle (Un)Rechtslage im Land alarmierend als „правовой дефолт”, also als rechtlichen Staatsbankrott.

Die rechtliche Bewertung der Vorgänge ist damit ein wichtiges Element in der Auseinandersetzung geworden. Einerseits versucht das Regime, Kritikerinnen und Kritiker mit Mitteln der Justiz einzuschüchtern und jede Diskussion zu verhindern. Andererseits ist die rechtliche Bewertung der Menschenrechtsverletzungen ein wichtiger Faktor für den internationalen politischen Umgang mit dem Land.

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Ausschreibung: Weimarer-Dreieck-Preis für zivilgesellschaftliches Engagement 2021

30/04/2021

Der “Weimarer-Dreieck-Preis” für zivilgesellschaftliches Engagement, der vom Verein Weimarer Dreieck e.V. zum zehnten Mal in Kooperation mit dem Oberbürgermeister der Stadt Weimar vergeben werden soll, möchte Kontakte zwischen Jugendlichen aus Frankreich, Polen und Deutschland fördern und somit gegenseitiges Vertrauen, interkulturelles Lernen, Toleranz und Offenheit ermöglichen. Der Preis unterstützt die weitere Annäherung der Menschen in Europa sowie die eigene Verantwortung für die Schaffung einer friedfertigen und gerechten Welt. Dieses Engagement soll der Festigung des europäischen Geistes dienen, wobei dies durch multilaterale Kooperationen und interkulturell-europäische Aktionen und Maßnahmen geschehen kann.

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